| Key facts | |
|---|---|
| Address | Cresta 6 7412 Scharans |
| Reference no. | 1818-7501 |
| Categories | House |
| Available from | Upon request |
| Rooms | 6 |
| Bathrooms | 2 |
| Year built | 1605 |
| Year of last renovation | 2017 |
| Condition | Well tended |
| Plot no. | 1302 |
| Price | |
|---|---|
| Sales price | CHF 1’200’000.– |
| Areas/Volumes | |
|---|---|
| Living area | 212 m2 |
Scharans liegt im Domleschg auf einer Sonnenterrasse, eingebettet in Obst- und Gemüsegärten am westlichen Fuss der Stätzerhornkette und gehört zu den wenigen Gemeinden mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Dank seiner attraktiven Wohnlage nahe zu Chur und mitten in Graubünden hat die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark zugenommen. Am 31.12.2023 lebten 839 Einwohner in Scharans. Scharans ist sehr familienfreundlich und führt eine eigene Schule vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Die Oberstufe befindet sich in der Gemeinde Sils im Domleschg. Weiterführende schulische Angebote befinden sich in Chur.
Die grüne Umgebung im Domleschg und die umliegenden Berge machen die Gemeinde Scharans zu einem Daheim mit grossem Erholungspotenzial. Das Wanderwegnetz am Heinzenberg im Sommer und die familiären Skigebiete im Winter sind bis weit über die Region hinaus bekannt. Die beiden Ferienregionen Viamala und Mittelbünden mit Lenzerheide und Surses bieten attraktive und vielfältige sportliche und kulturelle Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe an.
Scharans ist gut an das ÖV-Netz im Tal angeschlossen. Der Zentrums-Bahnhof Thusis ist in 12 Minuten erreichbar und verbindet die Kantonshauptstadt Chur im Halbstundentakt. Die hervorragende Makro-Lage im Herzen Graubündens mit besten Voraussetzungen für eine private und berufliche Zufriedenheit überzeugen in Scharans.
Der Steuerfuss liegt bei 90% der einfachen Kantonssteuer.
Wer dieses Haus betritt, betritt nicht einfach ein Zuhause. Er betritt einen Ort, an dem seit Jahrhunderten Bündner Geschichte geschrieben wird.
Über 700 Jahre Geschichte an einem Ort
Die Geschichte dieses besonderen Ortes reicht weit über das heutige Haus hinaus und ist eng mit jener des Dorfes Scharans verbunden. Bereits im Einkünfterodel der Kirche Chur aus den Jahren 1290-1298 finden sich Hinweise auf das Geschlecht «de Ciraunes». Historiker vermuten, dass dessen Angehörige als bischöfliche Meier in Scharans wirkten. Auch die Burg und später das Dorf sollen ihren Namen von diesem Geschlecht erhalten haben.
Die Scharanser Siedlungsgeschichte dokumentiert, dass das Haus Gees auf den Grundmauern der ehemaligen Burg errichtet wurde.
Damit beginnt die Geschichte dieser Liegenschaft nicht erst mit einem Haus.
Sie beginnt mit einer Burg.
Die erste baulich nachweisbare Phase des heutigen Gebäudes stammt aus dem Jahr 1420. Über Generationen wurde weitergebaut, verändert und ergänzt. Aus den mittelalterlichen Ursprüngen entwickelte sich schliesslich eine herrschaftliche Wohnanlage.
Noch heute erzählen die Mauern und Räume von diesen verschiedenen Epochen. Eine getäferte Stube trägt die Jahreszahl 1543. Bereits vor 1600 ist eine herrschaftliche Anlage mit charakteristischem Mittelgang nachweisbar.
Um 1600 tritt mit Christoffel Gees eine Persönlichkeit in die Geschichte des Hauses, die weit über Scharans hinaus wirkte. Als Landeshauptmann im Veltlin bekleidete er ein bedeutendes Amt. Unter ihm wurde das Haus weiterentwickelt und repräsentativ ausgestaltet.
Wenige Jahre später erhielt die Liegenschaft ihr bis heute wohl bekanntestes Gesicht.
1605 hinterliess der Bündner Wandermaler Hans Ardüser seine Spuren an der Fassade. Seine Malereien haben mehr als vier Jahrhunderte überdauert und gehören heute zu den bedeutenden kunsthistorischen Merkmalen des Hauses. Die Denkmalpflege Graubünden bezeichnet die Fassadenmalerei am Haus sogar als die beste seiner Arbeiten.
Mehr als 600 Jahre nach der ersten nachweisbaren Bauphase wird in diesen Räumen noch immer gelebt.
Doch dieses Haus ist kein Museum.
1990 wurde die Liegenschaft unter Begleitung der Denkmalpflege umfassend renoviert und behutsam modernisiert. Eine zweite Modernisierungsetappe fand zwischen 2015 und 2017 statt. Historische Substanz und zeitgemässes Wohnen bilden heute eine aussergewöhnliche Einheit.
Das Haus Gees ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft.
Ein Haus wie dieses kann man nicht neu bauen.
Man kann seine Geschichte nur weiterschreiben.
Hans Ardüser, der Wandermaler hinter der Fassade
Hans Ardüser wurde 1557 in Davos geboren. Er war Maler, Lehrer, Dichter und Chronist - und eine aussergewöhnliche Persönlichkeit seiner Zeit.
Sein Leben führte ihn durch weite Teile Graubündens. Während der Sommermonate zog er als Wandermaler von Ort zu Ort, während er im Winter als Schullehrer tätig war. Seine Reisen und sein Leben sind unter anderem durch seine eigenen autobiografischen Aufzeichnungen überliefert.
Von den mehr als hundert Wandmalereien, die Ardüser selbst erwähnte, sind heute nur noch rund zwanzig Werke in Graubünden erhalten.
Seine Arbeiten zeichnen sich durch volkstümliche Darstellungen, biblische und allegorische Motive sowie einen reichen Architekturdekor aus.
Zu seinen erhaltenen Werken gehören unter anderem Malereien am Haus Tscharner in Rothenbrunnen, am Schlössli Parpan, an der katholischen Kirche in Tomils und am Haus Capol in Andeer.
1605 kam Ardüser nach Scharans.
Am damaligen Haus Gees schuf er Rollwerk und Blumengewinde, Tierdarstellungen und Putti sowie die Wappen der Drei Bünde. Fensterumrahmungen wurden mit Blumen und Früchten ausgestaltet. Auch ein Hausspruch ist Teil der historischen Fassadengestaltung.
Mehr als vier Jahrhunderte später prägen diese Malereien das Erscheinungsbild des Hauses noch immer.
Damit besitzt das Haus nicht nur eine aussergewöhnliche Baugeschichte. Es bewahrt gleichzeitig eines der bedeutendsten erhaltenen Werke eines Bündner Wandermalers.
Historische Substanz trifft zeitgemässes Wohnen
Der Hauseingang befindet sich auf der Westseite. Bereits beim Betreten des Hauses wird die besondere Dimension der historischen Liegenschaft spürbar.
Grosszügige Hausgänge im Erd- und Obergeschoss bilden die zentrale Erschliessung der Räume. Diese charakteristische Grundrissgestaltung mit Mittelgang reicht mehrere Jahrhunderte zurück.
Der denkmalgeschützte Bereich befindet sich auf beiden Geschossen jeweils auf der Südseite und umfasst insgesamt vier Räume.
Im Erdgeschoss befinden sich auf der Südseite ein Zimmer sowie das Wohnzimmer mit wertvoller historischer Bausubstanz. Auf der Nordseite liegen die Küche, eine Speisekammer sowie ein Badezimmer mit WC und Badewanne. Von der Küche gelangt man direkt auf den nördlich gelegenen Sitzplatz.
Im Obergeschoss befinden sich auf der Südseite ein zweites Wohnzimmer sowie ein weiteres Zimmer. Auf der Nordseite stehen zwei zusätzliche Zimmer zur Verfügung, eines davon mit Balkon. Ergänzt wird das Raumangebot auf dieser Etage durch ein Badezimmer mit WC und Dusche.
Historische Räume und zeitgemässe Wohnbereiche gehen dabei selbstverständlich ineinander über. Das Haus bietet trotz seiner über Jahrhunderte gewachsenen Struktur ein grosszügiges und vielseitig nutzbares Raumangebot.
Sorgfältig erhalten und behutsam modernisiert
Ein Haus mit einer mehr als 600-jährigen nachweisbaren Baugeschichte verändert sich über Generationen. Entscheidend ist, dass dabei sein Charakter erhalten bleibt.
Das Haus wurde im Laufe seiner langen Geschichte mehrfach renoviert. Dokumentiert ist eine umfassende Erneuerung im Jahr 1990 mit Unterstützung der Denkmalpflege (neue Decken im OG, Fassadenrenovation, Küchevergrösserung, Nasszelle OG). Dabei galt es, die wertvolle historische Bausubstanz zu bewahren und gleichzeitig die Voraussetzungen für ein zeitgemässes und ganzjähriges Wohnen zu schaffen.
Eine weitere Modernisierung erfolgte zwischen 2015 und 2017 (Nasszellen-Erneuerung EG und OG sowie Küche).
Zwischen 2019 und 2025 wurden weitere kleinere Renovations- und Unterhaltsarbeiten im und um das Haus ausgeführt.
Die Liegenschaft präsentiert sich heute in einem sehr gepflegten Zustand und wurde bis vor Kurzem ganzjährig bewohnt.
Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Pelletheizung. Die bestehende Heizungsanlage muss erneuert werden.
Garten- und Aussenräume
Zum Haus gehören die beiden Gartenparzellen Nr. 1303 und Nr. 359.
Die Parzelle Nr. 1303 befindet sich unmittelbar südlich des Hauses beim Hauseingang und wird als Gartensitzplatz genutzt. Sie schafft einen schönen privaten Aussenraum direkt beim historischen Gebäude.
Auf der Parzelle Nr. 359 befinden sich ein Hühnerstall mit Holzschopf sowie eine Gartenfläche, die sich unter anderem als Gemüse- und Nutzgarten eignet.
Zusammen mit dem nördlichen Sitzplatz und dem Balkon verfügt die Liegenschaft über verschiedene Aussenbereiche mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten.
Eine seltene Gelegenheit
Der Erwerb dieser Liegenschaft bedeutet weit mehr als den Kauf eines Hauses.
Es ist die Möglichkeit, auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg zu wohnen, in Räumen mit einer über 600 Jahre nachweisbaren Baugeschichte zu leben und täglich einem der bedeutenden erhaltenen Werke Hans Ardüsers zu begegnen.
Historische Täfer und Stuben, jahrhundertealte Mauern, die aussergewöhnlichen Fassadenmalereien, grosszügige Wohnräume, verschiedene Garten- und Aussenbereiche sowie zusätzliches Potenzial im Estrich verbinden sich zu einer Liegenschaft, wie sie nur selten auf den Markt gelangt.
Von den «de Ciraunes» über Christoffel Gees und Hans Ardüser bis zu den Menschen, die das Haus in jüngerer Zeit bewahrt und weiterentwickelt haben - jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen.
Wer im Haus Gees lebt, wohnt damit nicht nur mitten in einem historischen Dorf. Er wohnt an einem Ort, der selbst Teil seiner Entstehungsgeschichte ist.
Nun wartet die Geschichte auf ihr nächstes Kapitel.
Verkaufspreis: ab CHF 1'200'000.-
Der Verkaufspreis von CHF 1'200'000.- versteht sich als Mindestpreis.
Auf die Durchführung eines formellen Bieterverfahrens wird verzichtet.
Scharans liegt im Domleschg auf einer Sonnenterrasse, eingebettet in Obst- und Gemüsegärten am westlichen Fuss der Stätzerhornkette und gehört zu den wenigen Gemeinden mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Dank seiner attraktiven Wohnlage nahe zu Chur und mitten in Graubünden hat die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark zugenommen. Am 31.12.2023 lebten 839 Einwohner in Scharans. Scharans ist sehr familienfreundlich und führt eine eigene Schule vom Kindergarten bis zur 6. Klasse. Die Oberstufe befindet sich in der Gemeinde Sils im Domleschg. Weiterführende schulische Angebote befinden sich in Chur.
Die grüne Umgebung im Domleschg und die umliegenden Berge machen die Gemeinde Scharans zu einem Daheim mit grossem Erholungspotenzial. Das Wanderwegnetz am Heinzenberg im Sommer und die familiären Skigebiete im Winter sind bis weit über die Region hinaus bekannt. Die beiden Ferienregionen Viamala und Mittelbünden mit Lenzerheide und Surses bieten attraktive und vielfältige sportliche und kulturelle Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe an.
Scharans ist gut an das ÖV-Netz im Tal angeschlossen. Der Zentrums-Bahnhof Thusis ist in 12 Minuten erreichbar und verbindet die Kantonshauptstadt Chur im Halbstundentakt. Die hervorragende Makro-Lage im Herzen Graubündens mit besten Voraussetzungen für eine private und berufliche Zufriedenheit überzeugen in Scharans.
Der Steuerfuss liegt bei 90% der einfachen Kantonssteuer.
Wer dieses Haus betritt, betritt nicht einfach ein Zuhause. Er betritt einen Ort, an dem seit Jahrhunderten Bündner Geschichte geschrieben wird.
Über 700 Jahre Geschichte an einem Ort
Die Geschichte dieses besonderen Ortes reicht weit über das heutige Haus hinaus und ist eng mit jener des Dorfes Scharans verbunden. Bereits im Einkünfterodel der Kirche Chur aus den Jahren 1290-1298 finden sich Hinweise auf das Geschlecht «de Ciraunes». Historiker vermuten, dass dessen Angehörige als bischöfliche Meier in Scharans wirkten. Auch die Burg und später das Dorf sollen ihren Namen von diesem Geschlecht erhalten haben.
Die Scharanser Siedlungsgeschichte dokumentiert, dass das Haus Gees auf den Grundmauern der ehemaligen Burg errichtet wurde.
Damit beginnt die Geschichte dieser Liegenschaft nicht erst mit einem Haus.
Sie beginnt mit einer Burg.
Die erste baulich nachweisbare Phase des heutigen Gebäudes stammt aus dem Jahr 1420. Über Generationen wurde weitergebaut, verändert und ergänzt. Aus den mittelalterlichen Ursprüngen entwickelte sich schliesslich eine herrschaftliche Wohnanlage.
Noch heute erzählen die Mauern und Räume von diesen verschiedenen Epochen. Eine getäferte Stube trägt die Jahreszahl 1543. Bereits vor 1600 ist eine herrschaftliche Anlage mit charakteristischem Mittelgang nachweisbar.
Um 1600 tritt mit Christoffel Gees eine Persönlichkeit in die Geschichte des Hauses, die weit über Scharans hinaus wirkte. Als Landeshauptmann im Veltlin bekleidete er ein bedeutendes Amt. Unter ihm wurde das Haus weiterentwickelt und repräsentativ ausgestaltet.
Wenige Jahre später erhielt die Liegenschaft ihr bis heute wohl bekanntestes Gesicht.
1605 hinterliess der Bündner Wandermaler Hans Ardüser seine Spuren an der Fassade. Seine Malereien haben mehr als vier Jahrhunderte überdauert und gehören heute zu den bedeutenden kunsthistorischen Merkmalen des Hauses. Die Denkmalpflege Graubünden bezeichnet die Fassadenmalerei am Haus sogar als die beste seiner Arbeiten.
Mehr als 600 Jahre nach der ersten nachweisbaren Bauphase wird in diesen Räumen noch immer gelebt.
Doch dieses Haus ist kein Museum.
1990 wurde die Liegenschaft unter Begleitung der Denkmalpflege umfassend renoviert und behutsam modernisiert. Eine zweite Modernisierungsetappe fand zwischen 2015 und 2017 statt. Historische Substanz und zeitgemässes Wohnen bilden heute eine aussergewöhnliche Einheit.
Das Haus Gees ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft.
Ein Haus wie dieses kann man nicht neu bauen.
Man kann seine Geschichte nur weiterschreiben.
Hans Ardüser, der Wandermaler hinter der Fassade
Hans Ardüser wurde 1557 in Davos geboren. Er war Maler, Lehrer, Dichter und Chronist - und eine aussergewöhnliche Persönlichkeit seiner Zeit.
Sein Leben führte ihn durch weite Teile Graubündens. Während der Sommermonate zog er als Wandermaler von Ort zu Ort, während er im Winter als Schullehrer tätig war. Seine Reisen und sein Leben sind unter anderem durch seine eigenen autobiografischen Aufzeichnungen überliefert.
Von den mehr als hundert Wandmalereien, die Ardüser selbst erwähnte, sind heute nur noch rund zwanzig Werke in Graubünden erhalten.
Seine Arbeiten zeichnen sich durch volkstümliche Darstellungen, biblische und allegorische Motive sowie einen reichen Architekturdekor aus.
Zu seinen erhaltenen Werken gehören unter anderem Malereien am Haus Tscharner in Rothenbrunnen, am Schlössli Parpan, an der katholischen Kirche in Tomils und am Haus Capol in Andeer.
1605 kam Ardüser nach Scharans.
Am damaligen Haus Gees schuf er Rollwerk und Blumengewinde, Tierdarstellungen und Putti sowie die Wappen der Drei Bünde. Fensterumrahmungen wurden mit Blumen und Früchten ausgestaltet. Auch ein Hausspruch ist Teil der historischen Fassadengestaltung.
Mehr als vier Jahrhunderte später prägen diese Malereien das Erscheinungsbild des Hauses noch immer.
Damit besitzt das Haus nicht nur eine aussergewöhnliche Baugeschichte. Es bewahrt gleichzeitig eines der bedeutendsten erhaltenen Werke eines Bündner Wandermalers.
Historische Substanz trifft zeitgemässes Wohnen
Der Hauseingang befindet sich auf der Westseite. Bereits beim Betreten des Hauses wird die besondere Dimension der historischen Liegenschaft spürbar.
Grosszügige Hausgänge im Erd- und Obergeschoss bilden die zentrale Erschliessung der Räume. Diese charakteristische Grundrissgestaltung mit Mittelgang reicht mehrere Jahrhunderte zurück.
Der denkmalgeschützte Bereich befindet sich auf beiden Geschossen jeweils auf der Südseite und umfasst insgesamt vier Räume.
Im Erdgeschoss befinden sich auf der Südseite ein Zimmer sowie das Wohnzimmer mit wertvoller historischer Bausubstanz. Auf der Nordseite liegen die Küche, eine Speisekammer sowie ein Badezimmer mit WC und Badewanne. Von der Küche gelangt man direkt auf den nördlich gelegenen Sitzplatz.
Im Obergeschoss befinden sich auf der Südseite ein zweites Wohnzimmer sowie ein weiteres Zimmer. Auf der Nordseite stehen zwei zusätzliche Zimmer zur Verfügung, eines davon mit Balkon. Ergänzt wird das Raumangebot auf dieser Etage durch ein Badezimmer mit WC und Dusche.
Historische Räume und zeitgemässe Wohnbereiche gehen dabei selbstverständlich ineinander über. Das Haus bietet trotz seiner über Jahrhunderte gewachsenen Struktur ein grosszügiges und vielseitig nutzbares Raumangebot.
Sorgfältig erhalten und behutsam modernisiert
Ein Haus mit einer mehr als 600-jährigen nachweisbaren Baugeschichte verändert sich über Generationen. Entscheidend ist, dass dabei sein Charakter erhalten bleibt.
Das Haus wurde im Laufe seiner langen Geschichte mehrfach renoviert. Dokumentiert ist eine umfassende Erneuerung im Jahr 1990 mit Unterstützung der Denkmalpflege (neue Decken im OG, Fassadenrenovation, Küchevergrösserung, Nasszelle OG). Dabei galt es, die wertvolle historische Bausubstanz zu bewahren und gleichzeitig die Voraussetzungen für ein zeitgemässes und ganzjähriges Wohnen zu schaffen.
Eine weitere Modernisierung erfolgte zwischen 2015 und 2017 (Nasszellen-Erneuerung EG und OG sowie Küche).
Zwischen 2019 und 2025 wurden weitere kleinere Renovations- und Unterhaltsarbeiten im und um das Haus ausgeführt.
Die Liegenschaft präsentiert sich heute in einem sehr gepflegten Zustand und wurde bis vor Kurzem ganzjährig bewohnt.
Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Pelletheizung. Die bestehende Heizungsanlage muss erneuert werden.
Garten- und Aussenräume
Zum Haus gehören die beiden Gartenparzellen Nr. 1303 und Nr. 359.
Die Parzelle Nr. 1303 befindet sich unmittelbar südlich des Hauses beim Hauseingang und wird als Gartensitzplatz genutzt. Sie schafft einen schönen privaten Aussenraum direkt beim historischen Gebäude.
Auf der Parzelle Nr. 359 befinden sich ein Hühnerstall mit Holzschopf sowie eine Gartenfläche, die sich unter anderem als Gemüse- und Nutzgarten eignet.
Zusammen mit dem nördlichen Sitzplatz und dem Balkon verfügt die Liegenschaft über verschiedene Aussenbereiche mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten.
Eine seltene Gelegenheit
Der Erwerb dieser Liegenschaft bedeutet weit mehr als den Kauf eines Hauses.
Es ist die Möglichkeit, auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg zu wohnen, in Räumen mit einer über 600 Jahre nachweisbaren Baugeschichte zu leben und täglich einem der bedeutenden erhaltenen Werke Hans Ardüsers zu begegnen.
Historische Täfer und Stuben, jahrhundertealte Mauern, die aussergewöhnlichen Fassadenmalereien, grosszügige Wohnräume, verschiedene Garten- und Aussenbereiche sowie zusätzliches Potenzial im Estrich verbinden sich zu einer Liegenschaft, wie sie nur selten auf den Markt gelangt.
Von den «de Ciraunes» über Christoffel Gees und Hans Ardüser bis zu den Menschen, die das Haus in jüngerer Zeit bewahrt und weiterentwickelt haben - jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen.
Wer im Haus Gees lebt, wohnt damit nicht nur mitten in einem historischen Dorf. Er wohnt an einem Ort, der selbst Teil seiner Entstehungsgeschichte ist.
Nun wartet die Geschichte auf ihr nächstes Kapitel.
Verkaufspreis: ab CHF 1'200'000.-
Der Verkaufspreis von CHF 1'200'000.- versteht sich als Mindestpreis.
Auf die Durchführung eines formellen Bieterverfahrens wird verzichtet.
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